Im November entstand im Elternbeirat der Friedensschule eine wunderbare Idee: Auf Anregung der Elternvertreterinnen der Klasse 4d, Doris Kozelj und Denise Stenkin, war man sich schnell einig, gemeinsam etwas Gutes tun zu wollen. Daraus entwickelten sich gleich zwei Spendenaktionen – zugunsten der „Sternschnuppenbande“ Ganzheitliche Pflege für Kinder und Jugendliche, sowie der Nachsorgeklinik Tannheim gemeinnützige GmbH.
Alle Elternvertreterinnen und Elternvertreter warben anschließend engagiert in ihren Klassen für die Aktionen – mit großem Erfolg. Dank der großen Hilfsbereitschaft der Elternschaft konnten zahlreiche Spenden gesammelt werden. Für die Sternschnuppenbande kamen Sachspenden im Gesamtwert von etwa 450 Euro zusammen, darunter Wandelemente für Kinder, Tonieboxen sowie weitere Spiel- und Fördermaterialien. Zusätzlich wurde eine Bargeldspende in Höhe von 300 Euro übergeben.
Für die Nachsorgeklinik Tannheim konnten insgesamt 550 Euro gesammelt werden.
Am 15.12.2025 durften einige Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Elternbeiratsvorsitzenden Sven Epting und den Organisatorinnen die Spende persönlich in der Nachsorgeklinik Tannheim überreichen. Dort wurden sie herzlich von Herrn Müller (Geschäftsführer) und Frau Denz (Assistenz der Geschäftsführung) empfangen. Besonders stolz waren die Kinder, den Spendenscheck selbst übergeben zu dürfen.
Die Nachsorgeklinik Tannheim bietet im Rahmen der Familienorientierten Rehabilitation bei der Krebs-, Herz- oder Mukoviszidose-Erkrankung eines Kindes der gesamten Familie eine vierwöchige medizinische und therapeutische Behandlung. Da die stationären Krankenhausaufenthalte zunehmend verkürzt werden und die umfangreichen Nachsorgeleistungen nicht vollständig von den Kostenträgern übernommen werden, sind Spenden von besonderer Bedeutung.
Am 16.12.2025 folgte die persönliche Übergabe der Spenden an die Sternschnuppenbande. Einige Schülerinnen und Schüler besuchten gemeinsam mit den Elternbeiratsvorsitzenden Sven Epting und Tibor Leicht, sowie den Organisatorinnen die Wohngruppe. Dort wurden sie herzlich von Frau Warkentin (Leitung) und Frau Noce (Initiatorin des Projektes Kinder- und Jugendhospiz Sternschnuppe) empfangen. Die Kinder überreichten die Sach- und Geldspenden mit großer Freude; für die Mitarbeitenden gab es zudem eine kleine „Naschbox“ als Nervennahrung.
Die Sternschnuppenbande bietet bis zu acht körper- und mehrfachbehinderten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 6 bis 27 Jahren ein liebevolles Zuhause. Die Einrichtung liegt in naturnaher Stadtrandlage und ist von einem großen Garten umgeben, in dem die Kinder und Jugendlichen die Natur mit allen Sinnen erleben können. Ein multidisziplinäres Team aus Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Heilerziehungspflege und Pädagogik begleitet sie rund um die Uhr und fördert ihre individuellen Stärken mithilfe pädagogisch-therapeutischer Konzepte. Gemeinsam werden kulturelle und soziale Angebote geplant, um eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und den Alltag harmonisch miteinander zu gestalten.
Die Begegnungen mit den Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitenden beider Einrichtungen sowie die Einblicke in ihre Lebensgeschichten hinterließen bei allen Beteiligten einen tiefen Eindruck. Die Friedensschule ist stolz auf dieses gemeinsame Engagement und bedankt sich herzlich bei allen Familien, die diese Aktionen möglich gemacht haben.
Sie zeigen eindrucksvoll, wie viel Mitgefühl, Zusammenhalt und Solidarität in unserer Schulgemeinschaft stecken.
Bericht von D. Kozelj (Elternvertreterin)
Link zum Artikel im Schwarzwälderbote:

