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Abschlussfahrt Klasse 9

  • Erstellt von Dominik Schmid

 

Dienstagmorgen 8:30 Uhr. Endlich ging es los. Die Klasse 9 mit ihrem Klassenlehrer Herrn Schmid und Frau Glessner war unterwegs auf Abschlussfahrt. Der Zug fuhr pünktlich ab, alles lief reibungslos. Bis 9:30 Uhr. Schienenersatzverkehr. Um 10:30 Uhr hatten wir schon eine Stunde Verspätung. Da wir den Anschlusszug verpassten, legten wir unfreiwillige Zwischenstopps in Offenburg und Straßburg ein. Dort besichtigten wir das Münster. Eigentlich ganz schön, nur das Gepäck nervte. Ab jetzt ging es störungsfrei mit dem TGV weiter. Wir erreichten also Paris gegen 17 Uhr, mit über drei Stunden Verspätung.

 

Wir richteten uns also in unserem Hostel ein und machten uns für den abendlichen Spaziergang bereit. Dieser führte uns auf den Montmatre zur Kirche Sacré-Cœur. Von dort hatten wir einen unglaublichen Ausblick auf die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten. Nach hunderten Fotos und noch mehr Selfies machten wir uns dann schließlich auf den Heimweg. 

 

Denn am Mittwoch stand ein sehr anstrengendes Programm an. In einem ausgedehnten Spaziergang erkundeten wir fast ganz Paris zu Fuß. Voller Vorfreude stiegen wir in die Pariser Metro und fuhren bis zum Rathaus der Stadt. Von dort ging es weiter zur Île de la Cité mit ihrer berühmten Kathedrale Notre Dame. Von dort aus ging es weiter zum vielleicht bekanntesten Museum der Welt, dem Pariser Louvre. Dieses wunderschöne Gebäude mit seiner berühmten Glaspyramide besichtigten wir jedoch nur von außen. „Und wann schauen wir die Mona Lisa an?“, „Nächstes Mal.“. 

 

Also weiter über den Place de la Concorde zur Champs-Élysée an dessen Ende sich der bemerkenswerte Triumphbogen befindet. Von dort aus hat man einen umwerfenden Ausblick über alles Pariser Stadtteile. Nur wir durften nicht hoch, blöd… Also gingen wir halt weiter zum Eiffelturm, auch von dort soll man ja einen ganz guten Ausblick haben.

 

Als wir am Eiffelturm ankamen, war jedoch aber der Akku der meisten Reisenden im roten Bereich, sodass nur noch einige wenige tapfere Ausflügler den Aufstieg wagten. Da es am Abend immernoch einige unerschrockene Reisende gab, die sich nicht an der Stadt sattgesehen hatten, unternahmen wir noch einen Ausflug auf den Montmatre um die Stadt bei Nacht zu sehen. Die nette Atmosphäre dort mit Livebands beeindruckte uns. Nach 20 gelaufenen Kilometern konnten wir dann endlich unsere verdiente Nachtruhe genießen. 

 

Am Donnerstag stand dann das Highlight für alle Geschichtsinteressierten auf dem Plan (also für die Lehrer). Das vielleicht bedeutendste Bauwerk der deutsch-französischen Geschichte: Das Schloss Versailles. Dieses monumentale Bauwerk beeindruckte uns vor allem mit sehr vielen Pokemon die dort im Eingangsbereich auf uns warteten. Aber auch der Spiegelsaal und der Park waren nicht ganz schlecht. 

 

Jedenfalls gelang es uns an diesem Tag genug Energie zu sparen, um am Abend in der Hoteleigenen Disko wieder aufzudrehen.

 

Am Freitag, unserem letzten Tag in Frankreichs Hauptstadt, besuchten wir die Galeries Lafayette, den Élysée-Palast und ein weiteres Mal die Champs-Élysée, wo jeder Zeit für sich hatte, um ein letztes Mal zu shoppen oder einfach die Großstadtluft zu genießen.

 

Nach vier Tagen, drei Nächten, zahlreichen Sehenswürdigkeiten und 60 gelaufenen Kilometern traten wir erschöpft die Heimreise an. Wir erreichten Villingen pünktlich um 23:30 Uhr.