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Kinderoper Papageno Wien

  • Erstellt von Wolfgang Kneer

"Peter und der Wolf" für die Klassen 1 und 2

"Die Entführung aus dem Serail" für 3 und 4

Selber machen statt zusehen

Schnurrende Katzen, watschelnde Enten, flatternde Vögel, einen bösen Wolf und noch viele andere Gestalten gab es am 3. Juli in der Turnhalle der Friedensschule zu sehen. Die Kinderoper „Papageno" aus Wien stellte in einem Workshop das musikalische Märchen „Peter und der Wolf" von Sergej Prokofjew vor. Alle Klassen hatten sich vorher im Musikunterricht schon mit dem Märchen beschäftigt.

Ganz aufgeregt waren die Erst- und Zweitklässler, die als Darsteller mitwirken durften. Schon lange hatten sie fleißig ihre Sprechrollen geübt und wie echte Profis traten die Kinder vor das Publikum. Fast jeder wirkte spontan als Darsteller mit und wurde von den Ensemblemitgliedern der Kinderoper „Papageno“ professionell durch das Stück begleitet. 

Die Künstler stellten die verschiedenen Instrumente vor und ordneten sie einzelnen Rollen zu. Als die Musik einsetzte, verwandelte sich die Turnhalle schließlich mehr und mehr in eine Theaterbühne. Besonders gefielen den Kindern kleine lustige Einlagen, die immer wieder eingestreut wurden.

Die Entführung aus dem Serail für die Klassen 3 und 4

Selber machen statt zusehen war auch hier die Devise! Das junge Publikum wurde zu Akteuren und konnte am 4. Juli so Theater und Oper ohne Hemmschwelle neu und unmittelbar erleben. Freiwilligen Schülerinnen und Schüler unserer Schule wurden kleine Rollen mit schriftlichen Regieanweisungen zugeteilt, die sie ungefähr 14 Tage vorher auswendig lernten. Vor der Aufführung erhielten alle Akteure noch eine knappe Stunde hervorragende Sprecherziehung und eine kurze schauspielerische Förderung durch die Wiener Künstler. Dies war für die aktiven Schüler besonders eindrucksvoll und lehrreich, das Ergebnis war beeindruckend: Bisher unbeachtete Talente unserer Schüler kamen zum Vorschein! Die Akteure wurden durch die zuschauenden Schüler und Lehrer der Friedensschule mit großer Aufmerksamkeit bedacht und erhielten am Ende einer jeden Aufführung tosenden Beifall.